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1. Afro Spartana 3:38  
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"Wer hat Angst vor der schwarzen Frau? Schrei, wenn ich komm! Ich bin schwarz. Ich kann mich zur Musik gut bewegen. Ich bin schwarz. Und jeder der mir kommt entgegen guckt. Weil ich bin schwarz."

"Afro Spartana" ist die erste Single der Kölner Sängerin und Rapperin Leila Akinyi. "Afro Spartana" ist eine Ansage. Ein Song der unbequem ist, der Mut macht und polarisiert. Und der schmerzhaft gut ins aktuelle Zeitgeschehen passt.
Leila Akinyi kommt in Mombasa, Kenia zur Welt. Im Alter von 6 Jahren zieht sie mit ihrer Mutter nach Deutschland. Im Kinderzimmer singt sie Songs von Whitney Houston, Mariah Carey und Celine Dion. Dann kommt Hip-Hop. Zusammen mit der Crew Petit Free unternimmt Leila erste Rapversuche und beginnt eigene Texte und Gedichte zu schreiben. Mit 14 wird sie Mitglied im Gospelchor einer internationalen Gemeinde und lässt Hip-Hop erstmal Hip-Hop sein. Heute finden sich Lauryn Hill und Jacko neben Marley, Kendrick und Wiley in ihrer Playlist.

"Ich bin provokant, arrogant. Ich bin Kenianerin, die Afro Spartanerin. Yo, wer hat Angst vor der schwarzen Frau?"

"Es kann sein, dass der 'Afro Spartana' einschüchtert sagt Leila über ihre Debutsingle und fügt mit einem breiten Lachen hinzu: "Aber Angst braucht man vor mir nicht zu haben. Ich vertrete mein Statement einfach zu 100%.
Ein Spartaner ist stark. Ein Spartaner gibt niemals auf. Ein Spartaner bleibt bis zum Ende stehen. Auch wenn er alleine dasteht. Er ist ein guter Krieger, der gegen das Böse kämpft um die Guten zu schützen. Das ist der 'Afro Spartana' und das verkörpere ich."

So offensiv und selbstbewusst wie Leila Akinyi hat noch kein deutschsprachiger Künstler das Thema "Schwarzsein" und die Erwartungshaltungen und Vorurteile die Afrodeutschen in ihrem Alltag begegnen, behandelt.

"Und weil ich schwarz bin, bin ich schnellste Läuferin. Und weil ich schwarz bin, bin ich beste Mitarbeiterin. Und weil ich schwarz bin, wird mein Engagement nicht geschätzt. Und weil ich schwarz bin, werde ich sehr oft unterschätzt."

"Die Reaktionen sind echt unterschiedlich.", sagt Leila."Die einen sind positiv überrascht, die anderen total negativ. Es gibt Afrikaner, die reagieren negativ weil sie sich nicht trauen, über das Thema zu sprechen. Es ist ein Tabuthema für si3. Was ich nicht verstehe, denn es ist ja offensichtlich, dass wir schwarz sind. Dass wir anders sind. Was uns aber nicht wirklich anders macht. Es ist nur die Hautfarbe. Es gibt extrem viele Hautfarben auf der Welt. Schwarz zu sein bedeutet mir gar nichts. Das ist mein Körper, das ist meine Hautfarbe. Mir bedeutet es nicht viel und doch bin ich stolz darauf schwarz zu sein. Wenn ich sage, es bedeutet mir nicht viel, dann meine ich damit, dass ich es nicht sehe. Ich sehe keine Farben ich sehe nur die Menschen vor mir. Aber ich werde von anderen immer wieder daran erinnert, dass ich schwarz bin. Immer wieder. Auf der Arbeit, in der Freizeit, in der Disco, unter Freunden."

"Einen Gruß an Miss Skinlight, was geht? Bist du die, die was von stolz sein versteht? Du willst weiß sein, was geht? Kennst du diesen Spruch "Black is Beauty"? Ich unterschreibe, weil ich bin Black und Beauty"
"Skinlight ist eine Creme mit der man sich bleachen kann." erklärt Leila.

"Ich finde es traurig, wenn junge Mädels, anfangen wollen, sich zu bleachen, weil sie sich nicht schön finden, weil sie schwarz sind. Mir wird auch oft gesagt, 'Dafür das du so schwarz bist, bist du schön' - von Afrikanern.

Dann stelle ihr mir die Frage, 'Ist es verkehrt, das ich ich schwarz bin?' Ich persönlich bin damit durch, Ich habe das verstanden und mich verletzt es auch nicht mehr. Aber ich finde es schade, das behauptet wird dass du schöner bist wenn du heller bist. Das ist verkehrt, das ist falsch. Deshalb habe ich diesen Song geschrieben, um den Mädels da draussen Mut zu machen, den schwarzen Mädels da draussen: Hey, ihr seit schön, so wie ihr seit. Ihr müsst euch nicht bleachen um von irgendjemand akzeptiert zu werden. Man muss u sich selbst stehen. Man muss sich lieben, wie man ist. Man muss lernen sich so zu akzeptieren, wie man ist und dann kann man auch andere lieben und akzeptieren."

Written by Leila Akinyi, Adeyinka Kwasijuju Ogudipe & Jan Paul
Produced by Yaya
Additional Bassline by Dienst & Schulter
Recorded & mixed by Chris Caspar
Mastered by Dienst & Schulter
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